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15 teure Flüssigkeiten

18. Februar 2010 Arminius 2 Kommentare

Die Frage nach wertvollen Flüssigkeiten taucht immer wieder mal auf. Ich bin neulich beim Lesen hier über das Original zu dieser Grafik gestolpert. Dieser Artikel wird an allen möglichen Stellen im Web seit Jahren immer wieder gezeigt (meist ohne Gizmodo bzw. deren Leser Shaun als Quelle anzugeben). Da diese Aufstellung mittlerweile über drei Jahre alt ist und auch keine deutsche Version auftauchte, habe ich diesen Abend damit verbracht, eine deutsche Version mit aktualisierten Preisen und ein paar Flüssigkeiten mehr zu erstellen (ein Klick auf die Grafik zeigt die größere Version). Viel Spaß beim Studieren dieser überarbeiteten und erweiterten Version und nochmals Danke an Shaun und Mark Wilson von Gizmodo für die Idee und die erste Grafik.

Preise für Flüssigkeiten

Hier die Daten nochmal als Tabelle (jeweils die “gebräuchliste” Größe und ein Durchschnittspreis)

Flüssigkeit Menge in ml Preis in € Preis pro Liter
Mineralwasser 1000 0,30 € 0,30 €
Rohöl (Brent) 159000 56,40 € 0,35 €
Superbenzin 1000 1,35 € 1,35 €
Argan-Öl BIO 100 10,00 € 100,00 €
Insulin (1ml Spritzen) 100 25,00 € 250,00 €
Blutkonserve 500 125,00 € 250,00 €
Schnupfen-Nasenspray 10 3,50 € 350,00 €
Ardbeg Lord of the Isles 700 300,00 € 428,57 €
Chanel No.5 Eau de Toilette 100 80,00 € 800,00 €
Tinte Canon CLI-8BK 13 13,30 € 1.023,08 €
Habit Rouge (Eau de Toilette) 50 54,00 € 1.080,00 €
Oxytocin-Spray 30 37,50 € 1.250,00 €
Tinte HP CB319EE magenta 3 9,95 € 3.316,67 €
Rosenöl (rosa damascena, BIO) 10 160,00 € 16.000,00 €
Chanel No.5 Parfum 7,5 122,00 € 16.266,67 €

Noch einige Anmerkungen zu den Daten und der durchaus subjektiven Auswahl der Flüssigkeiten:

  • Ja, ich bin mir bewusst, dass ein Barrel nicht genau 159 Liter sind. Dieser Rundungsfehler kann hier vernachlässigt werden, denke ich.
  • Es gibt billigere Rohölsorten, aber auch teurere. Brent wird aber meistens als “Standard” genutzt.
  • Die Blutprodukte unterscheiden sich teils deutlich nach Blutgruppen (0 neg ist der Renner) bzw. Zusammensetzung (Serum, Plasma, Vollblut, etc.)
  • Der Ardbeg ist ein 25-jähriger Single Malt, der entsprechend gesucht ist (ich hab’ eine Flasche <g>).
  • Das Oxytocin-Spray war ein Zufallsfund imWeb (wer daran glaubt, dass das als Spray wirkt … )
  • Was mich erstaunt, ist die Tatsache, dass mein Eau de Toilette mehr kostet als meine Druckertinte ;-)
  • Der Unterschied zwischen EdT und Parfum ist immer wieder ein Erlebnis. Ein Rat an alle Männer: ein guter Kompromiss ist das Eau de Parfum und dafür der kleinere Flakon. Eure Frauen haben mehr davon.
  • Diverse Schlangen- und Spinnenfarmen verkaufen Seren und Gifte, welche den Maßstab des Diagramms deutlich gesprengt hätten: das Serum der Grünen Mamba zum Beispiel pro Gramm (!) im Schnitt 750€, das macht eine dreiviertel Million Euro für das Kilo (das Zeug wird üblicherweise nicht flüssig verkauft)!
  • Ja, einzelne Medikamente und Chemikalien sind noch teurer, aber ich wollte hier Flüssigkeiten aufführen, zu denen man in der normalen Lebenswelt eher einen Bezug hat (Sorry, alle Chemiker und Mediziner).

Bleibt noch die abschließende Frage: sollte ich bei meinem Farbdrucker jetzt Blut und Rohöl statt Rot und Schwarz verwenden? ;-) Ich denke, ich werde erst einmal nachsehen, wie viel von dem Rosenöl noch da ist …

Blogposts vom iPod/iPhone …

28. Dezember 2009 Arminius Kommentare ausgeschaltet

Das hier ist mehr oder weniger eine Übung in Selbstkasteiung. Der erste Blogpost vom iPod touch aus…
Ich war zwar nie der große Verfechter des Zehnfingersystems, aber mit dem Zwei-Daumen-System sind von mir keine literarischen Werke zu erwarten (obwohl meine Tippfehlerrate nicht so viel höher liegt, wie ich erwartet habe. Für die eine oder andere kurze Nachricht ist die “Tastatur” aber brauchbar.
Texte von unterwegs dann doch lieber mit einem kleinen Netbook :-)

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Tre volte tredici

17. April 2009 Arminius Kommentare ausgeschaltet

Beinahe ich hätte ich es übersehen: heute vor 39 Jahren landete die Besatzung von Apollo 13 nach einem “suboptimalen” Flug wieder auf der Erde. Was daran außer der Rettung der drei Astronauten besonders ist: das Ereignis ist ein schönes Beispiel für kulturelle Unterschiede in der Bewertung von solchen Ereignissen. Dazu muss ich etwas ausholen (und glauben Sie mir, die Sachen habe ich mir nicht ausgedacht, die Daten stimmen <g>): die Mission hatte nicht nur die Zahl 13 in der Reihenfolge. Der Start erfolgte von der Plattform 39A (3×13), um 13:13 Ortszeit (Houston [CST]), die Vornamen der drei Astronauten haben zusammen 13 Buchstaben, die Explosion des Sauerstofftanks erfolgte, natürlich, 13. April (wiederum Ortszeit Houston) – ich denke, Sie wissen, worauf ich hinaus will ;-) Schöne Bilder gibt es übrigens hier.

Jetzt zum interkulturellen Aspekt: während einige meiner deutschen Leser sagen werden: “Na das musste ja schief gehen”, werden Leser aus Italien (oder auch Gegenden in Frankreich) denken: “Klar, das die wieder heil runter kamen, bei der Menge an 13!”. Denn während die Zahl 13 in Deutschland als Unglückszahl gilt, ist das in Italien genau umgekehrt. Dort ist die 13 eine Glückszahl (und auch für mich, denn wenn alle Angst haben und zögern, dann ergeben sich Chancen). So unterschiedlich sind die angeblich so neutralen Zahlen mitten in Europa besetzt ;-)

Zum Abschluss dieses kurzen Einwurfs noch eine persönliche Bemerkung: der ehemalige Flight Director Eugene Kranz ist eines meiner Vorbilder. Sein Buch “Failure is not an option” ist meiner Meinung nach Pflichtlektüre nicht nur für alle an der Raumfahrt interessierten. Wer einen ungekünstelten und faszinierenden Einblick in die NASA und die Tätigkeit eines Missionsleiters bekommen möchte, der sollte dieses Buch lesen und nicht den Film von 1995 ansehen …

Für alle Verliebten ;-)

13. April 2009 Arminius Kommentare ausgeschaltet

Das hier habe ich letzte Woche aus reinem Eigennutz gebaut: Jahrestagsrechner. Falls also jemand mal nachsehen möchte, wann sich das nächste mal ein Grund zum Feiern findet, bitteschön.

Natürlich können Sie damit auch ausrechnen, wann Sie Ihren Job im Büro schon 1234 oder 1111 Wochen machen … ;-)

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Chronophage

31. Oktober 2008 Arminius Kommentare ausgeschaltet

Auf das hier bin gerade gestossen. Auch wenn die beiden Links auf englische Seiten verweisen, finde ich die Idee sehr schön (oder erschreckend, je nach Stimmung). Eine Uhr für weit mehr als eine Million Euro, in Gold mit einem Chronophagen (einem “Zeitfresser”, einer mechanischen Heuschrecke) hat etwas. Noch dazu, wenn sie in Cambridge steht, dem berühmten Uhrmacher John Harrison gewidmet ist und von Stephen Hawking eingeweiht wurde …

http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/science/article4783450.ece

http://en.wikipedia.org/wiki/Corpus_Clock

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Sonnige Bilder

20. Oktober 2008 Arminius Kommentare ausgeschaltet

Der Boston Globe hat auf seiner Website einen Artikel mit umwerfenden Bildern von der Sonne veröffentlicht. Die Sonne befindet sich derzeit zwar im Aktivitätsminimum ihres elfjährigen Zyklus, aber die Bilder zeigen auch die aktive Sonne.

Sonnenprotuberanz

Sonnenprotuberanz

Hier ist der Link zu der Fotostrecke. Ich möchte meinen Lesern aber zur Vorsicht raten, die Bilder sind nicht klein und werden alle auf der Seite geladen, bei weniger als DSL kann es also ein paar Sekunden dauern …

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Je krasser, desto Beispiel …

2. Oktober 2008 Arminius Kommentare ausgeschaltet

Ich habe diese Woche ein Video gefunden, dass den Titel oben auf hervorragende Weise bestätigt. Immer, wenn ich in Zukunft gefragt werde, was der große Unterschied zwischen einem “normalen” Prozessor (CPU) und einem Grafikprozessor (GPU) ist und wieso moderne Grafikkarten so komplex sind, werde ich als Einführung wohl dieses Video von der NVISION08 zeigen. Die beiden Mythbusters Jamie Hyneman und Adam Savage (hier die Fansite des Discovery Channel) blasen in 80 ms ein pixeliges Mona Lisa-Portrait auf eine Leinwand – mit 1100 Paintball-Kanonen!

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Zerren an Oma und Opa …

25. September 2008 Arminius Kommentare ausgeschaltet

Nicht nur bei und stehen Wahlen an, auch auf der anderen Seite des großen Teichs ist das rhetorische Gezerre um die Stimmen ja schon lange entbrannt. Sarah Silverman hat ihre ganz eigene Methode, um auf die älteren Wähler einzuwirken …

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Oasen in der Servicewüste

19. August 2008 Arminius Kommentare ausgeschaltet

Dieser Artikel beschäftigt sich nur am Rande mit dem Thema Informationsdiät, ich möchte dieses Erlebnis aber gerne weiter erzählen, denn es zeigt sehr schön, wie wenig nötig wäre, um das Image der Servicewüste Deutschland zu verbessern …

Meine Frau und ich waren letztes Wochenende auf der Ostbayernschau in Straubing, die größte Verbrauchermesse in Ostbayern (wie der Name schon sagt <g>). Ganz nebenbei ein Reisetipp für meine ausserbayerischen Leser: die Ostbayernschau findet zeitgleich mit dem Gäubodenvolksfest statt, Bayerns zweitgrößtem Volksfest und im Gegensatz zum kommerziellen Komasaufen für internationale Touristen noch eines, das den Namen Volksfest auch wirklich verdient. Aber ich schweife ab …

… das Wetter war schön, die Sonne kam tatsächlich noch raus und meine Frau sucht an einem Verkaufsstand auf dem Freigelände nach einem passenden Strohhut (ja, Andrea ist eine Optimistin, was den Sommer 2008 angeht). Der brave Mann und die nette Verkäuferin helfen suchen, werden aber von einem kleinen, etwa vierjährigen Mädchen abgelenkt. Das steht mit einer kleinen Holzeule in der Hand neben uns, schaut zu der Verkäuferin hoch und fragt, “was kost’n die denn“? Die Verkäuferin geht in die Knie (eine von mir sehr hoch geschätzte Respektsbekundung gegenüber Kindern, wer führt nicht gern ein Gespräch auf Augenhöhe?) und unterhält sich mit dem Kind: “Siehst Du den kleinen Zettel mit den vielen Strichen? Damit kann man im Supermarkt den Preis einscannen.” Das kleine Mädchen nickt eifrig, “ja, wie bei uns beim …” — “Genau. Des haben wir hier nicht, aber wir haben einen Chef und den fragen wir jetzt“. Sprach’s und fragt. Nach kurzer Zeit kommt die Verkäuferin wieder: “Die Eule kostet 4 Euro, 20 Cent“.

Das kleine Mädchen stutzt, öffnet die geballte Faust der anderen Hand und schaut konzentriert auf eine einzelne 2 Euro-Münze. “Ich will die meiner Mama schenken …” beginnt sie. Dann sieht die kleine Dame der Verkäuferin in die Augen und eröffnet: “Ich geb’ Dir einen Euro neunzig, ja?” – jetzt hatten die beiden meine ungeteilte Aufmerksamkeit …

Beide sehen sich lange an, dann lächelt die Verkäuferin und meint: “Bekomme ich die 2 Euro?” Die Kleine nickt und die Münze wechselt den Besitzer, das kleine Mädchen bekommt die Eule, während die Verkäuferin leise zu ihr sagt: “Bitteschön, das bleibt unser kleines Geheimnis.” Sie verabschiedet sich von einem Kind, das vor Freude strahlend zu seinem Papa läuft, der auf der anderen Seit der Standgasse steht.

Das alles, während sich ringsherum halb Niederbayern im üblichen Messechaos durch die Ausstellung schiebt. Eine Oase des Respekts und der Kundengewinnung in der angeblichen Servicewüste. Ich weiss nicht, wann meine Frau oder ich wieder einen Strohhut oder einen Korb benötigen, aber wenn ich auf der Ostbayernschau nochmal einen kaufe, dann bei dieser Firma! Wer solche Teammitglieder hat, verdient jeden Euro. Dieses kleine Erlebnis hat mich gen ganzen Tag über zum Lächeln gebracht, meine Hochachtung an die unbekannte junge Verkäuferin!

Falls Sie bis hierhin mitgelesen haben und sich fragen, wo der Bezug zum Blog ist: verkehren Sie mit Ihren Gesprächspartner auf Augenhöhe und nicht von oben herab, ganz gleich, ob es Kinder oder Kunden sind! Und gehen Sie öfter mal in die Knie oder stehen Sie vom Schreibtisch auf, das bringt den Kreislauf in Schwung ;-)

Taipos riemuhfd

18. Juli 2008 Arminius 1 Kommentar

Aus reinem Eigeninteresse habe ich nach einem Plug-In gesucht, mit dem sich Kommentare nach dem Schreiben auch wieder editieren lassen. Gefunden und auch gleich aktiviert. Jetzt kann ein Kommentar zwei Stunden lang vom Autor bearbeitet und korrigiert werden. Jetzt bleibt nur noch, die Fehler beim Korrekturlesen auch zu finden :-)

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